Wasserdost-Goldeule

Diachrysia chryson (Esper, 1789)

Flugzeit Falter:
Juni bis August
in einer Generation
Auftreten Raupe
September bis Juni
die Art überwintert als Raupe


Vorkommen in Österreich


Eulenfalter Familie Noctuidae

Unterfamilie Plusiinae

Tribus Plusiini

Untertribus Euchalciina

Gattung Diachrysia

Wasserdost-Goldeule Diachrysia chryson

Nahrungspflanzen Raupen

Lebensraum

Feuchte, warme Waldränder, Hochstaudenfluren, Feuchtwiesen und Ufergebiete

Wissenswertes

Die Wasserdost-Goldeule ist eine Bewohnerin frischer bis feuchter Örtlichkeiten. Durch Kanalisierung von Bächen, Trockenlegung von Feuchtgebieten (Entwässerung, Grundwasserabsenkungen, dichte Aufforstung mit standortfremden Gehölzen, Aufforstung von Lichtungen, Lagern von Stammholz usw.) ist die Art gefährdet und geht deutlich zurück. Durch den großen Goldfleck an den Vorderflügeln und die Größe sind die Falter unverwechselbar.

Die Raupe lebt an Wasserdost. Als Jungraupen halten sie sich an der Blattunterseite auf. Nach der Überwinterung im erwachsenen Raupenstadium bevorzugen sie Sitzplätze im unteren Teil der Pflanze an Stängeln und Unterseiten von Blättern. Die Verpuppung erfolgt in einem Gespinst zwischen Pflanzenteilen.

 

Namenserklärung

Herkunft: Chryson (byzant.griech.) = Goldschatz, aufgrund des Goldflecks auf den Vorderflügeln
im Englischen: Scarce Burnished Brass

 

Weblinks

https://lepiforum.org/wiki
https://www.euroleps.ch
http://www.pyrgus.de

 

Literatur

Ebert, G. (Hrsg.) (1997):
Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 6: Nachtfalter IV - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 109

Steiner, A.; Ratzel, U.; Top-Jensen, M.; Fibiger, M. (2014):

Die Nachtfalter Deutschlands- Bugbook Publishing, Oestermarie, Danmark 458