Acrobasis advenella

Acrobasis advenella (Zincken, 1818)

Flugzeit Falter:
Juni bis September
in einer Generation
Auftreten Raupe
August bis Juni
die Art überwintert als Raupe


Vorkommen in Österreich


Zünsler Familie Pyralidae

Unterfamilie Phycitinae

Tribus Phycitini

Gattung Acrobasis

Acrobasis advenella

Nahrungspflanzen Raupen

Weißdorn, Eberesche

Lebensraum

trockenwarme und buschige Standorte wie Waldränder, Forstwege, Heckenlandschaften

Wissenswertes

Acrobasis advenella ist auf dem gesamten europäischen Kontinent, Kleinasien und in Russland/Sibirien weit verbreitet und besiedelt trockenwarme und buschige Standorte rund um Rosengewächse wie Weißdorn oder Eberesche. Die Falter sind in ihrer Grundfärbung grau und rotbraun, mit drei weißen Querlinien, wovon sich die beiden inneren am Flügelvorderrand vereinen. Der dunkle Bereich zwischen den beiden inneren Querlinien reicht nicht bis zum Flügelvorderrand. Das Mittelfeld ist grau und besitzt zwei dunkle, schräg gestellte Diskalflecken. Der Kopf ist rostrot. Zu verwechseln ist die Art allenfalls mit Acrobasis suavella, die in denselben Lebensräumen vorkommt, die allerdings im Mittelfeld einen graubraunen Saum entlang der äußeren Querlinie und einen braunen Kopf besitzt. Die Tiere sind nachtaktiv und werden von künstlichen Lichtquellen angezogen.


Die Raupen sind grün mit zwei breiten rotbraunen Nebenrückenlinien und einem bräunlich marmorierten Kopf. Sie leben in weißen, röhrenartigen Gespinsten an ihrer Nahrungspflanze und fressen mit Vorliebe an den Blüten und Knospen.

 

Namenserklärung

Herkunft: „advena Ankömmling, ausländisch.“
im Englischen: Grey Knot-horn

 

Weblinks

https://lepiforum.org/wiki
https://britishlepidoptera.weebly.com

 

Literatur

Slamka, František, Pyraloidea (Lepitoptera) of Central Europe, Bratislava, Slamka 2022

Spuler, Arnold, Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge, 3. Auflage von E.Hofmann’s Werk: Die Großschmetterlinge Europas, unveränd.Nachdr.d.S.188-523 d.2.Bd und d.Taf.81-91 d.3.Bd, Schweizerbart, 1910.-Keltern: Bauer, 1983, 216